Kurzkettige Fettsäuren (Short Chain Fatty Acids)

Kurzkettige Fettsäuren (Short Chain Fatty Acids)

Kurzkettige Fettsäuren, oder auch Short Chain Fatty Acids (SCFA), werden von deinen guten Darmbakterien gebildet. Worin sie enthalten sind und welche Aufgaben sie noch haben, liest du hier!

Was sind kurzkettige Fettsäuren?

Unter kurzkettige Fettsäuren werden vor allem Butyrat, Propionat und Acetat zusammengefasst. Alle Fettsäuren die weniger als 6 Kohlenstoffatome haben, werden so bezeichnet. Sie werden im Darm durch Bakterien gebildet, hauptsächlich aus faser- und ballaststoffreichen Nahrungsmitteln wie Obst, Gemüse und Vollkornprodukten. Das heißt, umso mehr du von diesen faser- und ballaststoffreichen Lebensmittel zu dir nimmst, umso mehr kurzkettige Fettsäuren kann dein Körper bilden. Auch Sport und körperliche Betätigung steigern nachweislich die Konzentration an kurzkettigen Fettsäuren.

Wozu kurzkettige Fettsäuren?

In einigen Studien konnte nachgewiesen werden, dass diese Entzündungsprozesse im Körper hemmen können und auch bei der Regulation von Zucker- und Fettsäurestoffwechsel eine begünstigende Rolle spielen. Nachgewiesen ist, dass sie einen positiven Effekte bei Diabetes und chronischen Entzündungen wie Rheuma haben und das Immunsystem stärken. Weiters werden die kurzkettigen Fettsäuren in fast allen Geweben deines Körpers aufgenommen und sind somit überall in deinem Körper vorhanden, auch im Gehirn.

Was ist die “Darm-Gehirn-Achse”?

Vielleicht hast du schon mal was von “Darm-Gehirn-Achse” gehört. Bewiesen ist, dass unser Darm über einen Nerv (dem Nervus Vagus) mit unserem Gehirn kommuniziert. Diese kurzkettigen Fettsäuren sind für diese Kommunikation essenziell. Sie regen die Ausschüttung von Botenstoffen an, die direkt zum Gehirn geschickt werden. Weiters werden sie auch übers Blut ins Gehirn transportiert. Der positive Einfluss der kurzkettigen Fettsäuren auf Krankheiten wie Multiple Sklerose, Parkinson und Alzheimer wird derzeit noch diskutiert. Bewiesen ist jedoch, dass es einen Zusammenhang zwischen Darmmikrobiom und diesen Krankheiten gibt.

Wie kann man kurzkettige Fettsäuren im Darm steigern?

Wie schon oben genannt, kann man durch die richtige Ernährung die Produktion an kurzkettigen Fettsäuren steigern. Hilfreich dabei sind:

  • Gemüse
  • Obst
  • Hülsenfrüchte
  • Vollkornprodukte
  • Leinsamen, Flohsamenschalen

Weiters kann man diese Pflanzenfasern auch in Pulverform (zum Beispiel von Biogena, klick hier!) zu sich nehmen. Es ist auch möglich diese kurzkettigen Fettsäuren über die Salze der Fettsäuren zu sich zu nehmen. So gibt es Kapseln mit zB Natriumpropionat, diese haben in Studien den gleichen Effekt wie Pflanzenfasern gezeigt.

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